Berlin - Beijing/ O-Team

Wilhelmspalaus Stuttgart, 2013 (english text below)

Berlin - Beijing

»Erst nach dem Existenziellen kommt die Kunst. Ich habe meistens ans Essen gedacht. Man hat hin oder wieder Glücksmomente, aber es macht selten Spaß.«

Das neue Theaterstück von O-Team beruht auf einer wahren Begebenheit: Als er mit seiner Arbeit nicht mehr vorankommt macht sich der Künstler Ole Aselmann auf der Suche nach Einsamkeit, Inspiration, den Geheimnissen des „Östlichen Wegs“ auf eine Pilgerreise nach China. Sein Traum ist die Tochter eines hohen Parteifunktionärs zu heiraten, kleine Buddhas zu zeugen und chinesischer Staatskünstler zu werden. Allein zu Fuß von Berlin nach Peking. Irgendwas zwischen 10.000 und 11.000 Kilometer, insgesamt etwa ein Jahr Reisezeit durch Deutschland, Polen, Ukraine, Russland, Kasachstan und China.

Seine Beobachtungen und Erlebnisse, seine täglichen Freuden und Qualen hat er als Tagebuch festgehalten. Fernsehshows, Radioprogramme und Supermarkt-Produkte, denen er unterwegs begegnet, dokumentieren auf absurde Weise eine durchglobalisierte Welt. Die Suche nach dem Fremden gerät über weite Strecken zum Durchwandern des immer Gleichen.

Premiere: 25. Mai, Wilhelmspalais Stuttgart

Weitere Termine: 28.-30.05. // 21.-23.06. sowie 25. und 26.06.2013 

Berlin–Beijing ist ein Projekt in der O-Team-Reihe „Die Reise“ 2013–2015

von und mit: Nina Malotta, Ole Aselmann, Folkert Dücker, Samuel Hof, Andrej Kritenko, Markus Niessner, Pedro Pinto

Gefördert durch die Stadt Stuttgart und den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg

Berlin - Beijing

„Only after the essence of survival there can be arts. Most of the time I thought about food. Every now and then there are moments of happiness, but rarely it is fun“

This O-Team play is based on a true story: The artist Ole Aselmann grapples with his work. He goes on a pilgrimage to China, searching for solitude, inspiration and the mysteries of the far east. He has the vision of marrying the daughter of a party official, begetting little Buddhas and becoming chinese artist of the state. Walking alone from Berlin to Beijing. Something between 10.000 and 11.000 km, around one year of traveling altogether, through Germany, Poland, Ukraine, Russia, Kazakhstan and China.
He wrote a diary about his observations and adventures, his daily pleasures and tortures. The TV shows, radio programs and supermarket products he encountered, add up to an absurd documentary of a globalized world. The search of the unknown develops into the recurrence of the same.